Jahreshauptversammlung am Mittwoch den 28. Februar 2018 um 19:00 Uhr

An alle Mitglieder und Interessenten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
das UN-Flüchtlingskommissariat stellt in seinem letzten Jahresbericht fest, dass zurzeit über 60 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht sind. Davon fliehen über 40 Mio. Menschen vor Krieg, Terror und Gewalt innerhalb ihres eigenen Landes. Über 21 Mio. mussten die Grenzen ihres Heimatlandes verlassen und suchen verzweifelt Schutz im Ausland.
Die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Dies ist nach 2015 ein weiterer, deutlicher Anstieg von Flüchtenden in der Welt. Und nicht zu vergessen sind die, die auf der Flucht irgendwo der Stacheldraht oder Minen zum Verhängnis wurden, oder ausgehungert und erschöpft in unmenschlichen Massenlagern oder im Meer grausam zu Tode gekommen sind. - Keine Frage, das unverschuldete Elend Anderer geht uns alle an!

Die nach dem arabisch-israelischen Krieg im Jahre 1949 gegründete Flüchtlingsorganisation der UNO, die sich zur Aufgabe machte, die geflohenen Araber zu unterstützen, wurde hauptsächlich von den USA und den europäischen Staaten, darunter auch Deutschland, finanziert.
Um die zur gleichen Zeit aus den arabischen Staaten vertriebenen Juden kümmerte sich die UNO nicht, obwohl ihre Zahl fast so groß war wie die der aus den Kriegsgebieten geflohenen Araber.

Es ist notwendig, gut und richtig, dass sich die Weltorganisation für das Leben von Verfolgten und Flüchtenden einsetzt. Doch bis heute gibt es keine der viel größeren Gruppen von Flüchtenden weltweit, für die eine eigene Hilfsorganisation der UNO gegründet wurde.

Das, was seit Jahren bei internationalen Beobachtern der Entwicklung Kritik auslöst, ist die Veruntreuung von Milliarden Dollar, die der wirklich notleidenden palästinensischen Bevölkerung vorenthalten werden. Die UNO, d. h. allen voran die USA und Europa, zahlen riesige Summen, die nicht ankommen.
Jeder kann dies wissen oder dem nachgehen, aber nur wenige kritisieren die etablierte Korruption, die in der Verwaltung der UNRWA herrscht, und die dunklen Kanäle, in denen die Hamas die Gelder versickern lässt.

Umso unverständlicher ist bei den offensichtlich unzureichenden Kontrollmechanismen die aktuelle Information, dass westeuropäische Regierungen beabsichtigen, die Finanzmittel für die UNRWA deutlich aufzustocken. Dadurch werden direkt und indirekt Terror-Organisationen unterstützt, die sich weiterhin zum Ziel setzen, Israel, den einzigen demokratischen Staat in der Nahost-Region zu vernichten.

Wie stehen wir dazu?

Die Lage im gesamten Nahen Osten ist nach wie vor besorgniserregend, ja in vielen arabischen Staaten instabil. Wie geht Israel mit dieser Situation um?
Es ist uns gelungen, für unsere nächste Veranstaltung einen qualifizierten Kenner der Szene (Journalist und Redakteur) für diese Thematik zu gewinnen und laden Sie freundlich ein zur

Jahreshauptversammlung (JHV) / zugleich Mitgliederversammlung (MV) mit Vorstandswahlen, Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:00 Uhr
Bergische Synagoge, Gemarker Straße 15, 42275 Wuppertal
Ulrich Sahm (Jerusalem) - „Israel zwischen den Fronten“
- Dauerhafter Existenzkampf oder hoffnungsvolle Perspektiven im Nahost-Konflikt ? -

Vor dem Vortrag des Gastreferenten und der anschließenden Diskussion findet der geschäftliche Teil der MV mit Vorstandswahlen statt. Die Tagesordnung (TO) sieht vor:
TOP 01: Begrüßung, Feststellung der Anwesenheit, Beschlussfähigkeit, Annahme der TO
TOP 02: Bericht des Vorsitzenden, Bericht des Schatzmeisters, Bericht der Rechnungsprüfer, Aussprache TOP 03: Wahl eine/s/r Versammlungsleiter/s/in,

TOP 04: Entlastung des Vorstandes
TOP 05: Wahlen (1. Vorsitzender, weitere Vst-Mitglieder), Wahl der Rechnungsprüfer/innen TOP 06: Verschiedenes
Wir freuen uns über Ihr Kommen und grüßen Sie herzlich! Shalom - im Namen des Vorstandes - Arno Gerlach

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