Rundschreiben vom 23.11.19 / 23.11.19 / Veranstaltung 03.12.19 (13:00 Uhr)

An alle Mitglieder und Interessenten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
die Teilnehmer der diesjährigen Reisegruppe nach Israel sind mit mir gesund und mit vielen beeindruckenden Erlebnissen zurückgekehrt. Wie immer waren der mehrtägige Aufenthalt in unserer Partnerstadt und die Begegnungen und Gespräche mit vielen Menschen und unseren Freunden, z. Bsp. in Be’er Sheva und Haifa, besondere Programmpunkte unserer Fahrt durch das Land.

Unmittelbar an den Grenzen zum Gazastreifen in Sderot und Eretz, zum Libanon, zu Jordanien und in der Westbank sowie im nördlichen Golan zu Syrien, z. Bsp. bei Quneitra und am Hermon-Gebirge, wurde uns die strategisch brisante Lage Israels erneut bewusst.

Umgeben von Staaten, die sich in einer politisch sehr instabilen Lage oder im Kriegszustand befinden, ist es höchst beachtenswert, wie sich die einzige, wirklich funktionierende Demokratie im Nahen Osten trotz permanenter äußerer Bedrohung in der Bildung, Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt und im weltweiten Ranking in Spitzenpositionen behauptet.

So wie von hochmodernen Bewässerungsmethoden für die Landwirtschaft könnten alle Nachbarstaaten auch von herausragenden technologischen Erfindungen und Produkten profitieren, die das Leben aller Menschen in der gesamten Nahost-Region erleichtern und verbessern würden. - Wenn denn Friede wäre!

Wann setzt sich die Erkenntnis durch, dass Raketen und Terror keine Lösung, erst keinen Frieden bringen? Solange machtbesessene Waffenlieferanten und Geldgeber den Terror schüren und finanzieren und für ihre Zwecke missbrauchen, ist in diesem Teil der Welt „Friede“ nur ein Wort.

Im Jahre 2018 feierten wir „70 Jahre Unabhängigkeit des Staates Israel“. Auf dem Hintergrund unserer Geschichte war es auch für uns ein großartiges, besonderes Ereignis.
Ausdruck unserer Solidarität sollte ein besonderes Geschenk an unsere israelische Partnerstadt sein.
Was lag näher, als das Wahrzeichen Wuppertals als „Friedensbotschafter“ in die „Wüste“ zu schicken.

In der Hauptstadt der Südregion Israels könnte das sicherste Transportmittel der Welt - von Kamelen abgesehen - die Verkehrsplaner inspirieren, den zunehmenden Verkehr im Negev „schwebend“ in den Griff zu bekommen. Gedacht - getan!

In einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) konnte die Idee Realität werden. Eine Schwebebahn der neuen Generation im Maßstab 1:12,5 ist fertig und will mit ihrem Gerüst nun „verreisen“. Bevor sie aber die weite Reise antreten kann, wollen wir sie gebührend verabschieden und mit Ihnen zu einer besonderen Veranstaltung für die

Offizielle Übergabe des Modells von den WSW an den Freundeskreis Be’er Sheva am Dienstag, den 03. Dezember 2019, um 13:00 Uhr,
am Be’er Sheva - Ufer (hinter dem Finanzamt Barmen)

zusammenkommen. Dazu laden wir herzlich ein!
Wir freuen uns über die Anwesenheit des Oberbürgermeisters und über die musikalische Ausgestaltung des besonderen Ereignisses durch die bekannten Künstler Roswitha Dasch und André Enthöfer.
Für eine kleine Unterstützung bei der Finanzierung der nicht gerade geringen Frachtkosten wären wir dankbar. Wir sehen uns am Dienstag, den 03.12.2019, um 13:00 Uhr am Be’er Sheva- Ufer!
Im Namen des Vorstandes: Shalom!

Ihr / Euer Arno Gerlach

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